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Foto: Uwe Zimmer

Rezension zur Sonderausstellung vom 2. März–2. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden "Zukunftsräume: Nix für eine Stippvisite"

Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932


Sonderausstellung Zukunftsräume in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Satz und Gestaltung: Uwe Zimmer/Fotostudio Dresden
Blick in den Ausstellungsraum, Foto: Uwe Zimmer

Gleich zu Beginn dieser Rezension ein Hinweis: Ein Besuch der aktuellen der Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden im Albertinum wird nicht reichen! Kunstkenner werden sich sicher innerhalb von 1 bis 2 Stunden mit Inhalt, Anliegen, Darbietung und Hintergründe der Exposition zurechtfinden. Interessenten und Laien aus nah und fern sollten mehr als einen Visite einplanen, um tiefer in das Thema einzusteigen. Denn, den Besuchern wird eine hochkarätige Ausstellung präsentiert, deren Namensgebung keinen Bezug zur „Barocken Kunstmetropole Dresden“ hat. Denn im Untertitel tauchen Künstlernamen auf, die vor 100 Jahren begannen, ihren Beitrag zu einer neuen Kunstrichtung in Deutschland mit zu prägen. In den Dresdner Galerien sorgten damals Werke von El Lissitzky, Piet Mondrian, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und anderen Künstlern für Begeisterung bis pure Ablehnung.

Exposition mit Bauhaus-Jubiläumsbezug

Die rund 180 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen und Grafiken, Reliefs, Skulpturen, Fotografien, Bücher und Dokumente sind im Salzgassenflügel des Albertinums zum 2. Juni 2019 zu sehen. Es werden Werke aus dem Kunstmuseum Basel, der Nationalgalerie in Berlin, dem Gemeente Museum Den Haag, der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau, dem Centre Pompidou in Paris, dem mumok in Wien, dem Kunsthaus Zürich, dem Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie 40 weiteren Museen und privaten Sammlungen zu sehen sein.

Die Ausstellung erzählt darüber hinaus bislang kaum bekannte Geschichten über Dresdner Kunsthändler*innen, Sammler*innen und Ausstellungsmacher*innen und ihr großes Verlangen nach Neuem. Sie zeichnet nach, wie die formalen Ansätze einer radikalen Erneuerung der Kunst in den 1920er-Jahren, die auf unterschiedlichen gesellschaftsutopischen Ideen basierten, in die verschiedenen abstrakten und konstruktivistischen Kunstströmungen mündeten.

Rekonstruiert: Damenzimmer und Demonstrationsraum

1926 entwarf Piet Mondrian in Paris für die Dresdner Sammlerin Ida Bienert ein Damenzimmer in bis dahin nie da gewesener Weise während El Lissitzky in Moskau anlässlich der Internationalen Kunstausstellung Dresden in einem vergleichbar visionären Geist einen Demonstrationsraum für abstrakte Kunst konzipierte. Das Albertinum lädt nun dazu ein, in diese richtungsweisenden und international bekannten Raumgestaltungen von damals einzutreten. Das einmalige Erlebnis dieser Räume – sowohl historisch rekonstruiert als auch virtuell nachgebaut– steht im Zentrum der Ausstellung.

Text: Uwe Zimmer unter Verwendung der Pressemitteilung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden


Impressionen von der Sonderausstellung "Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932"

Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer
Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer
Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer
Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Sonderausstellung „Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919 bis 1932' im Salzgassenflügel des Albertinums der Staatlichen Kunstsammlung Dresden“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer





Rezension zur Sonderausstellung vom 15.12.2017–15.04.2018 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Im Rausch der Farben und Formen – der Expressionist Carl Lohse


Bilder des Expressionist Carl Lohse Foto: Uwe Zimmer
Selbstbildnis von Carl Lohse (1919/1921) Repro: Uwe Zimmer

Farbig, expressiv, surreal, so könnte man das malerische Schaffen von Carl Lohse zusammenfassen. So richtig in einen Malrausch geriet der 1895 in Hamburg geborenen während seines ersten Aufenthaltes in Bischofswerda. Aus der Kriegsgefangenschaft entlassen, zog der Maler 1919 in die Lausitzer Kleinstadt. Der Armaturenfabrikant Karl Hebenstreit wurde Lohses Mäzen und Gastgeber von Oktober 1919 bis April 1921. Verkaufen konnte er allerdings keines seiner über 130 entstandenen Werke dieser Zeit. So ging er enttäuscht nach Hamburg zurück und wandte sich der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehova zu. Daraufhin wurde der Malpinsel erst einmal zur Seite legt, denn es erschien ihm nicht gottgefällig.

Dabei sah die Künstler-Zukunft Carl Lohses als Kind und Jugendlicher vielversprechend aus. Carls Mutter erkannte und förderte das kindliche Talent. Mit 14 Jahren besucht er für zwei Jahre die Staatlichen Kunstgewerbeschule Hamburg im Lehrfach „Zeichnen für Schulkinder“. Auf Empfehlung des Direktors der Hamburger Kunsthalle wird er in die private Malschule von Arthur Siebelist aufgenommen. 1912 begann er ein Studium an der Weimarer Kunsthochschule. Der strenge kompositorische Malstil und die Forderung nach Detailgenauigkeit gefielen Carl Lohse und seinem freundschaftlich verbundenen Kommilitonen Otto Pankok gar nicht. Sie brachen das Studium ein Jahr später ab und unternahmen gemeinsame Studienaufenthalte in einsamen oldenburgischen Dörfern und Holland. Dort besuchten sie Museen und entdeckten die Malerei Vincent van Goghs für sich. Der 1. Weltkrieg setzte dem künstlerischen Leben ein einstweiliges Ende. Werke aus der Zeit bis zur Rückkehr nach Hamburg 1919 sind kaum bekannt. Eine ehemalige Zeichenschülerin vermittelte Carl den Aufenthalt in Bischofswerda. Es wird seine intensivste Schaffensperiode werden. In der Kleinstadt lernte der Künstler seine spätere Frau Johanna und unter anderem den Schriftsteller Arnold Vieth von Golßenau kennen. Von ihm malte Lohse mehrfach Porträts und schuf Plastiken. Vieth von Golßenau nannte sich ab 1930 Ludwig Renn.

Rückkehr in die Lausitz

Seine rund achtjährige Malpause endete 1928, als er wieder nach Bischofswerda umzog. Der Schwiegervater bat die inzwischen vierköpfige Familie im eigenen Kolonialwarengeschäft zu helfen. Carl half mit aus, bezog aber auch das Atelier der Schwiegermutter Rose Scheunemann. Familienbilder, Landarbeiter und Landschaftsbilder wurden kompositorisch durchdachter, behielten aber ihre starke formelle Reduktion und farbliche Kraft. In Dresdner Ausstellungen waren nun auch Lohses Bilder zu sehen. Doch die Machtübernahme durch Nationalsozialisten und der zweite Weltkrieg brachten das malerische Schaffen Lohses erneut fast zum Erliegen.

Dritte Schaffensperiode

Ende der 1940er Jahre begann Lohses dritte Schaffensperiode. Rund zwanzig Jahre beteiligte er sich jährlich an Ausstellungen der Lausitzer bildenden Künstler. 1951 ein erneuter Rückschlag: Zur Wiedereröffnung des Zittauer Stadtmuseum zeigte er einen Querschnitt seiner ersten Bischofswerdaer Schaffenszeit. Die Kritik war vernichtend, befand man sich doch im Land auf dem Höhepunkt der Formalismus-Debatte. Auftragswerke ab diesem Zeitpunkt realisierte Carl Lohse lustlos und oberflächlich. Sie entsprachen aber den Vorgaben der sozialistischen Auftraggeber. Sozusagen für sich malte er noch manche Zeichnung und Gemälde, getreu seiner persönlichen Farbgebung und Formensprache. Das Carl Lohses Werke heute in namhaften Musen und Privatsammlungen in ganz Deutschland zu sehen sind hätte dem Künstler sehr gefreut. Zurückgezogen starb er 1965. Sein Leben war bescheiden und von Enttäuschungen geprägt. Die Dresdner Ausstellung präsentiert Carl Lohse als ungewöhnlichen Künstler, der sich zeitlebens treu blieb und sich in die vorderste Reihe der weltweiten expressionistischen Künstler einreiht.

Uwe Zimmer


Mehr Bilder findet Ihr unter dem Link Galerie.

Impressionen von der Sonderausstellung Carl Lohse Expressionist

Carl Lohse: Landstraße; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse: Explodierende Granate; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse: Ernte (Blaue Stiere); Foto: Uwe Zimmer
Carl Lohse: Erhard Hippold 1931; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse: Gespräch zwischen Dichter und Maler in der Eisenbahn; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse: Parkbänke; Foto: Uwe Zimmer
Sonderausstellung „Zukunftsräume“ vom 3. April bis 3. Juni 2019 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse: Geschwisterpaar; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse Jazzsaenger; Foto: Uwe Zimmer
Carl Lohse: Schnitter 1919/1921; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse Wintertag mit Sonne und Krähe 1931; Foto: Uwe Zimmer Carl Lohse Häuser in Hamburg; Foto: Uwe Zimmer Bildtitel Rund ist die Welt





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